Sea of Thieves Beta Review: (01.02.2018)

Als ich meinen Key für die Sea of Thieves Closed Beta letzte Woche erhalten habe, bin ich direkt ins Abenteuer gestartet. Einige Momente später hatte ich mein Schiff auf einer Insel gestrandet und war unsicher, was ich jetzt machen sollte oder wo ich hingehen sollte. Daraufhin habe ich mir einige Twitch- und YouTube-Streams von Leuten, die wenigstens wussten was sie tun, angeschaut. Von diesem Moment an, habe ich das Potential von Sea of Thieves entdeckt. Sea of Thieves ist eine Sandbox Piraten Simulation für Xbox und PC, in welcher du entweder alleine oder zusammen mit Freunden über die weiten Meere segelst und nach vergrabenen Schätzen suchst. Bisher waren die Aufgaben simpel – du kaufst dir eine Quest von einem NPC bei einem Außenposten, bekommst eine Karte von der gesuchten Insel und suchst nach dem begehrten Schatz. Sobald man diesen gefunden hat, kehrt man zum Außenposten zurück und verkauft ihn für Gold beim Questgeber. Und dann die nächste Aufgabe. Die Beta war also bisher nur „bare bones“ und beinhaltete laut Entwickler nur „20% der Inhalte des Hauptspiels“, trotzdem hat es einen großen Suchtfaktor und man möchte nicht aufhören, Pirat zu sein. Ich persönlich freue mich riesig auf den Release von Sea of Thieves und kann es kaum erwarten noch mehr Schätze auszugraben und geheime Orte zu erkunden.

Playerunknow's Battlegrounds Review: (25.01.2018)

Playerunknown‘s Battlegrounds ist ein großartiges Spiel, welches sich rasant auf der Spieleplattform Steam verkaufte. Es hat das Genre Battle Royale ins Licht gerückt. Kein Spiel verkaufte sich so gut, wie PUBG. Und das nicht ohne Grund. Leider sind die Meinungen zu diesem Titel sehr gespalten. Viele Leute beschweren sich über stetige FPS-Einbrüche, Server-Lags oder sogar komplette Crashs. Grundsätzlich kann man sagen, dass man PUBG eine Menge Leistung in Anspruch nimmt und nicht mit einem PC von Aldi spielbar ist. Jedoch sind die Entwickler stets dabei das Spiel weiterhin zu optimieren und teilen ihre Fortschritte mit der Community. Wer über diese Probleme hinweg sehen kann, wird dieses Spiel jedoch lieben. Jede neue Runde liefert dem Spieler pures Adrenalin, vor allem wenn man einer der letzten lebenden Spieler ist. Zum Thema Grafik ist PUBG zwar nicht so überragend wie The Witcher 3 oder Escape from Tarkov (vor allem, wenn man die Grafik sowieso runter dreht für bessere Performance), allerdings sieht es noch recht ansprechend aus und man kann es sogar mit einem erlaubten Programm namens „Reshade“ verschönern. Bisher haben die Entwickler sehr viele neue Spielinhalte und Features herausgebracht, unter anderem Waffen, Fahrzeuge, Verbrauchsgegenstände und sogar eine neue Karte, welche neue Taktiken, Routen und Kämpfe ermöglichten. Bislang ist PUBG noch in der Early-Access Phase, aber es wird schon am 20.12.2017 mit dem 1.0 Patch veröffentlicht. Als Fazit kann man sagen, dass PUBG für ein 30€ Spiel ein absoluter Durchbruch war und noch heute mehr als 20 Millionen Spieler unterhält. Ich persönlich freue mich auf den weiteren Verlauf, den dieses Spiel nimmt.

Path of Exile Review: (18.01.2018)

Wer die Diablo-Reihe gespielt hat, sollte auch mal hier reinschauen. Path of Exile ist ein kostenloses Hack&Slay RPG, welches seinen Fokus auf die Community legt. Anstatt es zu einem Vollpreis zu verkaufen, ist dieses Spiel kostenlos und bietet lediglich kosmetische Inhalte oder Truhenerweiterungen zum Kauf an. Es macht genau das richtig, was viele andere kostenlose Titel falsch machen, und das sieht man auch an den Spielerzahlen. Aus der top-down Perspektive steuert man seinen „Helden“, einen Verbannten, durch das sogenannte Land Wraeclast, um bestimmte Aufträge zu erledigen. Auf seinem Weg findet man neue Ausrüstung und lernt neue Angriffe und Zauber, während man sich durch Mengen an Gegnern „schnetzelt“. So gesehen ein typisches Hack&Slay. Was Path of Exile jedoch so besonders macht, ist die Vielfalt, die dieses Spiel bietet. Neben abwechslungsreichen Bosskämpfen, zufallsgenerierten Dungeons und detailreichen Dialogen bietet Path of Exile eine große Vielfalt an Gegenständen, sogenannten Gems und vor allem einen gigantischen Talentebaum, welche dem Spieler ermöglichen, seinen Charakter so individuell wie möglich zu gestalten. Durch das im Spiel integrierte Handeln von Spieler zu Spieler ist die Community stets in Verbindung miteinander und hilft sich gegenseitig aus. Weitere Features wie z.B. die Hideouts oder PvP-Arenen machen das Spiel umso umfangreicher. Alle 3 Monate kommt ein neues großes Update heraus zusammen mit einer neuen Liga, in der alle Spieler wieder von 0 anfangen. Dadurch wird der Spielspaß stetig angehalten. Grafisch lässt sich natürlich immer streiten, aber die eher semi-gute Grafik wird durch die vielfältigen Effekte sämtlicher Fähigkeiten einfach in den Hintergrund gebracht. Grundsätzlich eine Empfehlung für alle Hack&Slay Liebhaber, aber auch für jeden, der sich gerne Free2Play Titel anschaut.

Opinion: Nintendo Labo ist nichts für mich... Und das ist Ok. (11.01.2018)

Nintendo hat gestern Abend am 10.01.2018 eine neue Ankündigung gemacht. Was viele hofften Super Smash Bros für die Switch oder vielleicht Metoid Prime 4 infos wären hat sich in Karton Spielzeug für die Switch entwickelt. Ich glaube Niemand kann Vorraussagen was unsere lieben Japaner drüben so augrübeln. Doch, ganz ehrlich, es sieht aus wie ein billiges gimmick was schnell kaputt geht und viel Geld kostet. Doch das ist ok, solange es den Kids gefällt. (Warum kann man es sich nicht als Vorlage herunterladen und selber basteln und muss 60€ für ein bisschen Pappe ausgeben) Es ist kein Geheimnis das Nintendo sich mehr an die Familie orientiert anstatt an die „Hard Core“ Spieler. (Obwohl sie mit dem Wii U Marketing versucht hatten Hard Core Spieler anzusprechen) Und das hat schon immer gut geklappt und deswegen befindet sich auch ein Nintendo Handheld in jedes 2. Kindes Hände. Und wer von uns weiß schon was den Kinder wirklich gefällt. Nintendo scheint es zu wissen und ich hoffe Sie beweisen das ich falsch liege und es stellt sich herraus das es eine gute Idee ist.

Rocket League Review: (04.01.2018)

Rocket League ist ein simples, aber zugleich geniales Spiel. Es kombiniert den Fußballsport mit Autos und ist damit schon seit Release aus der Menge herausgestochen. Durch das ausgeglichene und einfache Spielprinzip hat es sich schon seit Jahren seinen Platz in der E-Sports Szene verdient und dadurch viele Fans entwickelt. Neben einer Vielzahl an Autos und Möglichkeiten diese zu dekorieren und individuell zu gestalten, gibt es immer wieder Updates mit neuen Kisten, bei denen man sein Glück aufs Spiel setzen kann, um seltene Items zu erhalten. Damit kommen wir aber auch schon zum großen Negativpunkt. Besagte Kisten kann man sich zwar kostenlos erspielen, öffnen kann man diese jedoch nur mit einem Schlüssel, den man sich nur mithilfe von Mikrotransaktionen kaufen kann. Sowas noch zusätzlich zu dem eigentlichen Preis von 20€ anzubieten, lässt schon Zweifel aufkommen. Nichtsdestotrotz ist Rocket League eine Empfehlung für jeden, der auf Fußball oder Autos steht. Es ist leicht zu lernen und macht Spaß zu meistern. In sogenannten Ranglisten-Matches kann man sich dann gegen andere Spieler messen und seine Fähigkeiten testen. Neben dem normalen Autofußball kann man sich auch mal in anderen Spielweisen, wie z.B. Basketball oder Hockey versuchen. Natürlich alles mit Autos. Das klingt jetzt vielleicht so als würde man 90 Minuten lang mit Autos gegen einen gigantischen Ball fahren, jedoch ist ein Spiel bei Rocket League lediglich 5 Minuten lang und bietet somit auch mal die Möglichkeit eine schnelle Runde zwischendurch zu spielen. Mit der comicartigen Arcade-Grafik liegt man bei diesem Spiel definitiv auch nicht falsch.

Overwatch Review: (28.12.2017)

Am 24. Mai 2016 war es soweit: Blizzard veröffentlichte mit Overwatch seinen allerersten Shooter. In bester Team-Fortress-Manier bekriegt ihr euch hier mit zwei Sechser-Teams auf abwechslungsreichen Karten und balgt um Kontrollpunkte oder zu begleitende Fracht. Der Gameplay-Schwerpunkt liegt dabei auf unterschiedlichen Helden-Charakteren mit jeweils ganz eigenen Spezial-Fähigkeiten. Eine gute Team-Zusammenstellung ist Pflicht. Die Blizzard-Entwickler liefern zudem immer wieder neue Helden nach. Zur Story: In Overwatch kämpfen Soldaten, Wissenschaftler, Abenteurer und Außenseiter zusammen. Während einer globalen Krise wurde eine internationale Eingreiftruppe aus Helden gebildet, die der von Krieg zerrissenen Welt den Frieden wiedergeben sollte. Die Helden beendeten die Krise und halfen in den folgenden Jahrzehnten, den Frieden zu sichern. Es folgte ein Zeitalter der Entdeckungen und Innovationen. Doch mit den Jahren ging der Einfluss von Overwatch zurück, bis die Organisation schließlich ganz aufgelöst wurde. Nun ist Overwatch zwar Vergangenheit, Helden braucht die Welt jedoch weiterhin. Blizzard ist bekannt für CGI-Filmchen und lässt sich auch bei Overwatch nicht lumpen. Verschiedene Render-Kurzfilme beleuchteten bereits viele Mitglieder der Heldenriege, weitere Filme sollen folgen. Blizzard-typisch ist Overwatch kein Hardware-Fresser, sondern gibt sich vergleichsweise genügsam. Die regelmäßigen Updates liefern auch neue Helden oder Karten. Die nach Release hinzugefügte Map Eichenwalde verfrachtet die Overwatch-Gefechte beispielsweise in ein bildhübsches, sehr verwinkeltes Alpen-Dorf. Ebenfalls erwähnenswert: Neben einer wöchentlichen Spezial-Modus-Rotation werden zu besonderen Anlässen weitere Sonder-Modi freigeschaltet. So etwas geschieht beispielsweise während der Olympischen Spielen, zu Halloween und zu Weihnachten. Die Besonderheit dabei: Zu dieser Zeit lassen sich auch besondere Belohnungen aus den sogenannten Beutekisten ziehen, die danach nicht mehr erhältlich sind.

Life is Strange Review: (21.12.2017)

Episoden-Spiele, die vor allem mit einer packenden Geschichte fesseln, waren lange Zeit die Domäne von Telltale Games. Mit Life is Strange schickten sich die französischen Entwickler Dontnod Entertainment Anfang 2015 an, diese Vormachtstellung anzugreifen und zu durchbrechen. Dass ihr zweites Spiel durchaus das Zeug hat, Telltale zu übertrumpfen, deutete bereits die erste Episode Ende Januar 2015 an. Mit nur minimalen Leistungsschwankungen haben die Macher glücklicherweise das sehr gute Niveau bis zum Ende gehalten und eines der besten Episoden-Adventures der letzten Jahre abgeliefert. In Life is Strange schlüpft ihr in die Rolle von Max Caulfield. Die 18 jährige Studentin lebte die letzten fünf Jahre in Seattle und kommt nun für ein Fotografiestudium an der renommierten Blackwell Academy in ihre Heimatstadt Arcadia Bay (Oregon) zurück. Hier hat sie damals auch ihre beste Freundin Chloe zurückgelassen, zu der sie seither keinen Kontakt mehr hatte. Mit diesem Wiedersehen und dem typischen Highschool-Drama hat Max eigentlich schon genug zu tun. Doch zu allem Überfluss wird sie auch noch von einer unheimlichen Vision geplagt und entdeckt ihre mysteriöse Fähigkeit, für kurze Augenblicke die Zeit zurückdrehen zu können. Die Zeitmanipulation ist dann auch der zentrale Pfeiler der gesamten Geschichte von Life is Strange. In der ersten Episode hat die Fähigkeit von Max noch eher den Charakter eines spielerischen Gimmicks, das kaum Auswirkungen hat. Im Verlauf des gesamten Spiels entwickelt sich das Feature jedoch weiter und wird immer essentieller für die eigentliche Handlung. Hin und wieder wird die Zeitmanipulation auch geschickt in einigen Rätseln eingesetzt. In der letzten Episode geraten die Zeitreisen von Max dann beinahe außer Kontrolle. Dabei entspinnt sich eine fast schon verwirrende Verkettung von Handlungssträngen und Realitäten. Life is Strange ist sehr schnell zu meinem Favorit dieser Genre geworden und steht auch heute noch ganz oben auf der Liste.

Warframe Review: (14.12.2017)

In absolut irrsinniger Geschwindigkeit an Wänden entlang rennen, mit einem Salto über Laserbarrieren springen, gleichzeitig Feinde mit einem Bolzenwerfer an die Wand nageln und den letzten Bösewicht fachgerecht mit der Streitaxt in zwei Hälften teilen – das ist Warframe. Und mit jedem Update wird es größer und packender. Warframe zieht mit seinem Mix aus unzähligen Schusswaffen, Nahkampf, Parkour und Spezialfähigkeiten immer mehr Fans in den Bann. Das im Weltall platzierte Setting passt ausgezeichnet mit dem Ninja/Assassinen ähnlichen Spielverhalten zusammen. Entwickler Digital Extremes zeigt zudem, wie faires Free2Play funktioniert. Zwar gibt es Ausrüstung und kosmetische Goodies gegen echtes Geld, doch an sämtliche Waffen und Warframes gelangt man auch per Handel und Crafting. Die allerbesten Items muss man sich sogar erspielen, im Shop werden diese nicht angeboten. Beispiel: Ungeduldige Zeitgenossen werfen rund 17€ gegen den Bildschirm, um den Warframe Chroma direkt freizuschalten. Wer es nicht ganz so eilig hat, aktiviert die kostenlose Chroma-Quest und spielt die Bauteile für den Drachen ganz einfach frei. Zugegeben: Bis alle Teile fertig geschmiedet sind, geht schon mal eine Woche drum, aber bis dahin spielt man halt einfach mit einem der anderen von mittlerweile 34 Warframes. Die Crafting-Komponenten für die meisten Waffen und Frames sind ganz human in wenigen Stunden zusammengesammelt. Falls doch mal ein Teil fehlt, bleibt immer die Möglichkeit, mit anderen Spielern zu handeln und zu tauschen. Apropos Mitspieler: Wer seinen Warframe gerne zur Schau stellt und mit anderen sogenannten Tenno plaudert, findet seit einiger Zeit spezielle Raumstationen als Social Hubs im Spiel.

Cuphead Review: "Polished to a mirror sheen" (07.12.2017)

Wir stürzen uns in den Kampf gegen mutierte Riesenhexen und andere unheimliche grinsende Monstrositäten. Wer beim Testen von Cuphead eine Pause einlegt, kann sich sicher sein, dass s sofort Fragen zum Schwierigkeitsgrad hagelt. Um es schon mal vorwegzunehmen: Ja, das klassische horizontale Shoot-em-up ist richtig knifflig. Manche Levels müssen selbst gestandene Contra-Veteranen gleich zehnmal oder häufiger starten. Gleichzeitig hat man dabei aber fast immer das Gefühl, ein bisschen weiter gekommen zu sein. So oft man auch fassungslos den Controller fallen lässt, man will es immer gleich nochmal versuchen, was dank unendlich vieler Leben zum Glück problemlos möglich ist. Im Prinzip nehmen die bizarren Verwandlungen der Bosse nämlich nur wenige Minuten in Anspruch – falls man es denn beim ersten Anlauf schaffen sollte. Dank der Animationen im Dreißiger-Design entwickelt sich aber eine ganz eigene, faszinierende Atmosphäre. Zunächst versuchten die Entwickler, den typischen Look alter Disney-Cartoons am Computer zu imitieren. Da das Ergebnis aber nie wirklich ihren Vorstellungen entsprach, setzten sie sich noch einige Jahre an den Lichttisch, um Bild für Bild von Hand zu animieren. Dass sich die Mühe gelohnt hat, ist offensichtlich: Am meisten stechen die abrupten Bewegungen und bizarren Verformungen heraus. Die Pioniere früher Cartoons ließen schließlich noch ohne Rücksicht auf Verluste oder Familienfreundlichkeit ihre Fantasie spielen. Die unruhig wackelnde Linienführung ist ebenfalls ein bekanntes Merkmal, das sich offenbar gar nicht so leicht authentisch imitieren lässt. Auch das aufgekratzte Klaviergeklimper in typischen Jazz- und Ragtime-Stücken trägt seinen Teil zur Atmosphäre bei. Passend zum durchgeknallten Thema nimmt sich auch die kurz gehaltene Geschichte ein zwielichtiges Thema vor: Im Casino hat der gierige Protagonist Cuphead seine Seele an den Teufel verspielt. Um sich aus dem Fluch freizukaufen, muss er nun die Seelen anderer Übeltäter einsammeln. Auf Wunsch hilft ihm ein zweiter Spieler dabei und übernimmt die Steuerung seines Freundes Mughead. Das ist leider nur lokal möglich, sorgt dann aber für ein lustiges Koordinationschaos. Auch die Balance passt im Koop: Ist man schnell genug, kann man den Partner wiederbeleben – andererseits leidet schnell mal die Übersicht, was die Sache wieder kniffliger gestaltet.

Review: Super Mario Odyssey Review: Mein GOTY (30.11.2017)

Nintendo schuldet Mario all ihren Erfolg. Fakt ist, Mario ist die Videospiel Ikone schlecht hin. Jeder kennt Mario und seine lustige Stimme. Doch es war kein Zufall das Mario die herzen aller Menschen begeistert hat. Immer und immer wieder hat Mario die Branche revolutioniert. Neue Ideen an den Tisch gebracht. Das fing an mit dem aller ersten Jump Man für die Arcades, ging weiter mit dem Sprung ins 3D und bis in die Galaxy mit wunderbaren Level Design. Doch es hat sich angefühlt das Nintendo in den letzten ~6 Jahren damit hinterher hing. Ihr eigener standart war zu hoch und die Mario Spiele waren einfach kein „must-own“ für die jeweilige Konsole mehr. Doch jetzt mir Mario Odyssey ist Mario zurück! Ein level nach dem anderen ist voller spielspaß und tollem Design. Nichts fühlt sich abgeklatscht und wiederholt an aus früheren Teilen. Jedes Level ist einzigartig, gleich vom beginn des Spiels. Von lustig-dunklen „Nightmare Before Christmas“ leveln bis zu von „traditionel-japanisch“ inspirierten Festungen ist vieles dabei. Die Steuerung ist fantastisch. Sie fühlt sich an, als hätte J.J. Abrams gemacht. Damit meine ich das sie sich nostalgisch aber gleichzeitig neu anfühlt. Jemand könnte Mario Odyssey spielen, nachdem er 25 Jahre keine Spiel angefasst hat außer Super Mario 64 und er würde sich zurecht finden.

Destiny 2 Review: Würdiger PC Port mit kleineren Macken [Review in Progress] (23.11.2017)

Wer meine Bio sich durchgelesen hat weiß, das ich ein großer Halo Fan bin und +1200 Spielstunden in ihre Spiele investiert habe. Master Chief und das Halo Universum habe ich fest in meinem Herz eingeschlossen und die Firma Bungie hat auch ihren Platz. Deswegen hatte ich natürlich auch Destiny "1" mit optimismus ausprobiert und war gespannt ob sie, diesen gewagten Sprung auf ein komplett neues Franchise schaffen und sich beweisen können das sie gute Developer sind. Destiny war für mich ein gelungendes Spiel und Bungie hatte genau das bewiesen. Destiny hat sich über seine Zeit und seine Updates sehr verbessert. Bungie hat viel an ihrem Spiel gefeilt und hatte auch nicht Angst davor ganze Game Mechanicken zu verändern, falls dies Notwendig sei. Wie also ist Destiny 2? Ein komplett neues Spiel und kein Destiny 1.2? [Anmerkung: Es flogen Gerüchte in der Luft das Bungie nie vor hatte Destiny 2 und 3 rauszubringen sondern wie zb. World of Warcraft nur Erweiterungen herrauszubringen. Dies wär besondern interessant geworden da Activision und Bungie eine Partnerschaft eingegangen sind und Blizzard auch zu Activision gehört] Im groben kann man sagen das Destiny 2 kein Quantensprung ist. Es sieht optisch nicht viel besser aus und das Grundsystem des Spiels ist vorhanden. (aber dies ist heutzutage auch normal. Ein Nachfolger in dem Shooter Genre basiert oft auf der selben Engine und fühlt sich ähnlich an.) Trotzdem sind alle Neuerungen im Spiel gut und Nachvollziehbar. Das Spiel kam am Mittwoch den 24.10.2017 raus und ich bin gerade dabei es noch zu spielen. Ich werde das Review Updaten sobald ich eine bessere Meinung mir davon gemach habe.

Legion TD 2 Review: (16.11.2017)

Seit dem 15. November 2017 gibt es nun auf Steam Legion TD 2 zu kaufen. Das Warcraft III Mod Standalone wurde von einem kleinen Entwicklerstudio, bestehend aus 2 Freunden, auf die Beine gestellt worden. TD-Maps waren mir aus den guten alten Warcraft III Tagen noch gut in Erinnerung. Von daher war mein Interesse auf alle Fälle schon einmal geweckt. Zudem wurde von bekannten YouTubern (LForward, Maxim, etc.) ein Haufen Werbung für dieses Spiel gemacht, was natürlich einen gewaltigen Ansturm von Leuten zum Release verursachte, mit dem die beiden Entwickler nicht gerechnet hatten. Was natürlich schade ist, da die Server somit sehr stark überlastet waren und vielen Spielern den Spielspaß raubte. Allerdings muss man sagen, dass die Entwickler viel Arbeit in ihr Werk stecken und die Community per Discord-Server immer auf dem Laufenden halten. Nach nur wenigen Tagen wurde das Problem mit den Servern schon behoben und man kann ohne Probleme spielen. Da das Spiel noch im Early-Access ist, sind leider noch nicht alle geplanten Spielinhalte vorhanden, was jedoch kein Problem ist, da man sich diese Inhalte nicht extra kaufen muss, sondern kostenlos erhält, sobald sie zur Verfügung gestellt werden. Im Großen und Ganzen ist Legion TD 2 definitiv ansprechend für viele Warcraft III Spieler und ein Muss für alle TD Fans. Die Entwickler haben hier etwas sehr Großes auf die Beine gestellt und ich freue mich auf den weiteren Verlauf den das Spiel haben wird, vor allem wenn weitere Spielinhalte wie ein Ingame-Shop oder ein Ranking-System eingeführt werden.

Rust Review: (09.11.2017)

In Rust wird man auf eine zufällig generierte Insel geworfen, in der man versuchen muss zu überleben und sich nach und nach ein Leben aufzubauen. Allerdings ist man nicht alleine auf dieser Insel, sondern man ist im Multiplayer mit anderen Spielern, die genau dasselbe Ziel vor Augen haben. Man weiß nie, ob sein Gegenüber jetzt freundlich oder doch feindselig ist. Man selber kann natürlich auch entscheiden, ob man seine Nächstenliebe zeigt oder aufs pure Überleben geht und anderen Leuten den „Loot“ klaut. Rust ist DAS Spiel unter den Survival-Games. Grafik, Technik, Ambiente & Algorithmus passen einfach super zusammen. Das Spiel braucht auf den höchsten Grafikeinstellungen einen Haufen Leistung, sieht aber auch auf niedrigen Einstellungen noch sehr ansprechend aus. Mithilfe von Blaupausen, welche man überall auf der Welt findet, kann man sich neue Gegenstände herstellen, die einen beim weiteren Überleben unterstützen. Von einem einzelnen Stein bis hin zu vollautomatischen Maschinengewehren kann man sich nach und nach hocharbeiten. Das Spiel bietet viele verschiedene Möglichkeiten und Herangehensweisen, die den Langzeitspielspaß anhalten und einen großen Suchtfaktor hervorrufen. Allerdings muss man für Rust sehr viel Geduld mitbringen, da der Start in das Spiel relativ schwer für Unerfahrene ist. Zusammen mit Freunden spielen oder im Spiel Kontakte knüpfen, erleichtern diese Sache sehr. Als Fazit kann man sagen, dass Rust für alle Survival Fanatiker sehr zu empfehlen ist, jedoch kein Spiel ist für Leute, die einen schnellen Start ins Spiel wollen oder wenig Geduld aufweisen können. Mich fesselt Rust meist für mehrere Stunden und ich freue mich immer wieder auf die monatlichen Updates, die das Spiel nicht langweilig werden lassen.

Opinion: PokemonGo ist mit (fast) jedem Update schlechter geworden/Niantic gehört zu den schlechtesten Developern 2017 (02.11.2017)

Bevor ich Anfange zu schreiben will ich ein paar Sachen klarstellen: Ich habe PokemonGo viel gespielt. Bevor es rauskam war ich sehr kritisch ob es ein Erfolg wird. Alle Sachen die sie im Trailer gezeigt hatten sahen schwer zu implementieren aus und ich dachte nicht das es erfolgreich wird. Jedoch als es dann rauskam war ich, wie fast der Rest der Welt, gehooked. Ich hatte seitdem offiziellen Release bis vor kurzem jeden Tag gespielt. Bin oft rausgegangen, zu Fuss oder mit dem Fahrrad und haben stundenlang Pokemon gefangen, doch leider geht jetzt auch bei mir das Feuer aus. Fast alle Features die Niantic rausgebracht, haben das Spiel schlechter gemacht. Last mich erklären: Es fing mit dem 3-Step Bug an. Am Anfang des Spiels gab es das Feature, Pokemon die in der Nähe sind angezeigt zu bekommen mit einer Angabe wie weit sie entfernt sind. Das heißt das man losgelaufen ist in eine Richtung und gesehen hat: Ah, jetzt ist es weiter weg. Es muss in der anderen Richtung sein. Dadurch hat man die Pokemon gesucht, die Umgebung erkundet und am Ende meistens das Pokemon gefunden. Super Idee, relativ gute Ausführung, gutes Feature. Da dieses Feature die Server von Niantic zu doll am Anfang belastet hatte, haben sie es “disabled” und ein neues Feature ins Spiel gebracht wodurch Pokemon auch angezeigt wurden, jedoch werden nur Pokemon an Pokestops angezeigt und wenn man raufklickt bekommt man sogar genau angezeigt wo es ist. Es gibt hunderte Berichte wie Leuten seltene Pokemon nicht angezigt wurde mit dem neuen Feature . Leute die nicht in der Nähe von Pokestops wohnen sind sowieso vernachlässigt und zu guter letzt: Es ermutigt keine Erkundung, und Suchen des Pokemons sondern einfach direkt das hinlaufen. Das Raid System: Das Raid System selber ist eine super Idee. Man kämpft mit anderen Trainern gegen ein schweres Pokemon und wenn man es besiegt hat man die Chance es zu fangen. Also wo liegt das Problem? In der dadurch enstanden Inflation der eigenen Pokemon. Ein Beispiel: Viele Spieler sind mit ihrem relativ seltenen Pokemon wie Sleima 200km gelaufen um es entwickeln zu können. Was ist dann passiert? Die Entwicklung Sleimok wurde als Gym Raid veröffentlicht und jeder hatte schnellen Zugang zu dem Pokemon. Das gleiche ist mit Relaxo, Lapras,Despotar, den Starter Pokemon passiert. Raids passieren in Städten einfach viel zu oft! Ein Lavitar ist in Berlin, einer Stadt von ~4 Milionen Einwohner, rund 10 mal am Tag gespawnt. Despotar vielleicht einmal. Es zu fangen ist eine andere Geschichte da man es Physisch manchmal einfach nicht schaft es zu fangen wenn es am anderen Ende der Stadt spawnt. Das heißt das Despotars, vorallem Gute über 80% sehr selten waren und viel arbeit nötig war sie zu bekommen. Was ist passiert? Despotar wurde als Raid released und man konnte so schnell 6-7 Despotars, LvL 20s >80% IV an einem Tag bekommen. Was vorher wenigstens 75 Bonbons und einem guten Lavitar gebraucht hatte waren nun ein paar andere Spieler und 15min. Niantic hat keine Ahnung wie sie ihr Content Managen. Der Release der Legendären ist falsch, das Raid System zu gut, das Kampf System schlecht. Lasst mich garnicht mit den Game Breaking Bugs anfangen die es seit Ewigkeiten gibt. Ich muss das hier beenden.. Am Anfang sind mir diese Sachen auch aufgefallen aber ich dachte mir das sie eine Chance verdient haben, vorallem nachdem sie so viele Probleme hatten mir dem Server, denn so viele Spieler hätte keiner erwarten können. Aber nach 1 ½ Jahren und 3 Miliarden Dollar Umsatz? Selbst die Macher von Drakonia Go haben ein (fast) besseres Spiel hinbekommen und das waren 2 Hobby Entwickler ohne Studio?

Opinion: Monster Hunter Worlds wird das Mainstream Highlight 2018 (26.10.2017)

Die Monster Hunter Franchise hat das Potenzial sich mit ihrem neusten Spiel, Monster Hunter World was im Frühjahr 2018 rauskommt, in der Mainstream Szene zu etablieren. Bis jetzt waren die Monster Hunter Spiele ein großer Erfolg, jedoch nur für eine relativ kleine Anzahl von Spielern. Hardcore Fans lieben die Spielereihe doch bis jetzt war es schon immer schwer neue Spieler für das Spiel zu begeistern weil es eine relativ schwere “Learning Curve” hat. Das bedeutet das es schwer ist sich an die Spielmechaniken, die Grafik und die Steuerung zu gewöhnen. Aber nicht nur das hat die Franchise zurückgehalten. Bis jetzt wurden (fast alle) Spiele immer für Handheld Konsolen kreiert und gegenfalls wurden sie auf die Konsole geportet. Dadurch haben sie sich immer selbst limitiert und schranken in ihre Entwicklung gestellt. Doch jetzt durch einen Release auf der XBOX One, Playstation 4 und PC (nur Konsolen), konnten sie ihr Spiel komplett verändern und haben das, wenn auch gute über 10 Jahre alte Formular, endlich geändert. Das Spiel sieht fantastisch aus, und wenn sie es schaffen die Casual Spieler anzusprechen und gleichzeitig die Veteranen fordern, glaube ich das die Monste Hunter Franchise damit explodieren könnte. Ich kann jedem empfehlen das Spiel in der Open Beta zu testen. Das volle Potenzial wird lag schon immer im Multiplayer, und falls ihr dann eure Freunde dazuholt werdet ihr schnell 500+ Stunden investieren können.